Mein Opa war Bergmann

Anna besucht die dritte Klasse der Mosaikschule in Gladbeck. Heute sollen die Schüler mit Wachs­malstiften ein herbstliches Bild malen. Ihre Leh­rerin Frau Welscher hat ihnen die Entscheidung des Motivs überlassen. Einige Kinder haben sich für eine Landschaft entschieden, andere für einen Garten. Alle arbeiten über ihre Zeichenblöcke gebeugt mit Begeisterung an ihrem Bild, bis plötzlich Hatice laut auflacht. Anna ist versehentlich mit ihren beschmierten Fingern über ihr Gesicht gefahren, das jetzt ganz schwarz ist. Recep sieht von seiner Zeichnung auf und ruft: „Wie siehst du denn aus? Wie mein Opa!“

Zeichnung: Anna

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Die Lehrerin Frau Welscher sieht verblüfft zu Recep und fragt: „Wie kann denn Anna wie dein Opa aussehen? Da liegt doch wohl ein Missver­ständnis vor.“
Doch Recep kann das erklären: „Ich meine, Anna sieht jetzt mit dem schwarzen Gesicht genau so wie mein Opa auf alten Fotos aus. Er war ein Bergmann und sah nach der Arbeit auch ganz schwarz aus.“
Schnell wird es im Klassenzimmer ganz unruhig, denn alle Kinder rufen durcheinander. Die einen wollen wissen, wieso man von der Arbeit ein schwarzes Gesicht bekommt, und die anderen wissen überhaupt gar nicht, was ein Bergmann sein soll.

Mein Opa war Bergmann

Buchcover: Mein Opa war Bergmann
Books on Demand 2026
Broschur
64 Seiten
ISBN 978-3-7322-8687-4

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