Der Verein für Orts- und Heimatkunde hat zu einer Wanderung auf dem neuen Bergbauwanderweg eingeladen. Etwa dreißig Interessierte sind dieser Einladung gefolgt und treffen sich am 18. Mai, einem Freitagnachmittag. Startpunkt der Tour ist der Festplatz an der Horster Straße, hinter dem eine Hangböschungshalde zu sehen ist. In den Anfängen des Bergbaus wurde versucht, das anfallende Bergematerial aus dem Streckenvortrieb möglichst unauffällig in der näheren Umgebung der Schachtanlage zu verbringen. Typisch für diese Zeit sind Hangböschungshalden, wobei das Bergematerial einfach an einen Hang geschüttet wurde. Sie waren die Vorläufer der aufgeschütteten Halden, die heute im gesamten Ruhrgebiet zu sehen sind.
Natur
Natur umfasst die Gesamtheit der lebendigen und unbelebten Umwelt, die uns umgibt: Landschaften, Pflanzen, Tiere, Gewässer, Jahreszeiten und die vielfältigen Prozesse, die ohne menschliches Zutun wirken. Sie zeigt sich in kleinen Details wie einem Blatt im Wind ebenso wie in großen Zusammenhängen wie Ökosystemen oder klimatischen Veränderungen.
Im Mittelpunkt steht das Erleben von Ursprünglichkeit, Ruhe und Wandel. Natur bietet Raum für Beobachtung, Inspiration und Erholung, macht Kreisläufe sichtbar und erinnert daran, wie eng das menschliche Leben mit seiner Umwelt verbunden ist.